Jean-Pierre Jeunet

  • Französischer Regisseur, geboren 1953 in Roanne.

    Als Autodidakt begann Jean-Pierre Jeunet seine Karriere als Regisseur mit Werbespots und Videoclips, etwa für Étienne Daho, Julien Clerc oder Lio. Sein Name war lange Zeit mit Marc Caro verbunden, einem Zeichner, mit dem er mehrere Animationskurzfilme drehte, insbesondere Le Manège und Le Bunker de la dernière rafale, die bei zahlreichen Festivals ausgezeichnet wurden. Sie führten auch bei ihren ersten beiden Kinofilmen gemeinsam Regie: Delicatessen (César für das beste Erstlingswerk und das beste Originaldrehbuch, 1992) sowie Die Stadt der verlorenen Kinder (La Cité des enfants perdus, 1995). Anschließend setzt er seine Karriere in den USA mit der Regie von Alien - Die Wiedergeburt (Alien: Resurrection) fort. Im Jahr 2000 kehrte er nach Frankreich zurück, um Die fabelhafte Welt der Amélie (Le Fabuleux destin d'Amélie Poulain) zu drehen, der weltweit zu einem riesigen Erfolg werden sollte. Sein letzter Film, Die Karte meiner Träume (
    L'Extravagant voyage du jeune et prodigieux T.S. Spivet), basiert auf einer Romanvorlage von Reif Larsen.

  • 1991: Delicatessen (Delicatessen)
    1995: Die Stadt der verlorenen Kinder (La Cité des enfants perdus)
    1997: Alien – Die Wiedergeburt (Alien: Resurrection)
    2001: Die fabelhafte Welt der Amélie (Le Fabuleux destin d'Amélie Poulain)
    2004: Mathilde – Eine große Liebe (Un long dimanche de fiançailles)
    2009: Micmacs – Uns gehört Paris! (Micmacs à tire-larigot)
    2013: Die Karte meiner Träume (L'Extravagant voyage du jeune et prodigieux T.S. Spivet)
    Kurzfilme
    1978: L’Évasion (1981, ausgezeichnet mit einem César)
    1980: Le manège
    1981: Letzter Feuerstoß im Bunker (Le Bunker de la dernière rafale)
    1984: Pas de repos pour Billy Brakko
    1989: Foutaises

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