Aki Kaurismäki

Aki Kaurismäki

  • Finnischer Regisseur, geboren 1957 in Orimattila.

    Nachdem er zunächst als Briefträger und in der Gastronomie arbeitete und nebenbei Filmkritiken schrieb, führte Aki Kaurismäki 1981 gemeinsam mit seinem Bruder Mika erstmals Regie bei einem Dokumentarfilm fürs Kino, The Saimaa Gesture. 1983 folgte eine Verfilmung von Dostojewskis Roman Crime and Punishment und schließlich 1986 seine sogenannte „proletarische Trilogie“, die aus Schatten im Paradies (1986), Ariel(1988) und Das Mädchen aus der Streichholzfabrik (1990) bestand. In all seinen Werken wendet er sich gesellschaftlichen Randgruppen zu, denn nach eigener Aussage sieht er „keinen Unterschied zwischen der Erzählung vom Leben ‚ausgegrenzter‘ Künstler und dem eines Müllmanns oder einer Arbeiterin.“ 1996 wurde Wolken ziehen vorüber in Cannes mit dem Preis der Ökumenischen Jury ausgezeichnet. 2002 kehrte er mit Der Mann ohne Vergangenheit in den Wettbewerb zurück, der den Großen Preis der Jury und den Preis für die beste Darstellerin erhielt. Es folgten Le Havre (2011) und Die andere Seite der Hoffnung (2017); anschließend verkündete er, in den Ruhestand zu gehen.

  • The Saimaa Gesture (mit Mika Kaurismäki, 1981)  Crime and Punishment (1983)  Calamari Union (1985) – Schatten im Paradies (Varjoja paratiisissa1986)  Hamlet liikemaailmassa (1987)  Ariel (1988)  Dirty Hands (1989) - Leningrad Cowboys Go America (1989) – Das Mädchen aus der Streichholzfabrik (1990)  Vertrag mit meinem Killer (1990) Boheemielämää (1992)  Pidä huivista kiini, Tatjana (1994)  Les Leningrad Cowboys Meet Moses (1994)  Total Balalaika Show (1994)  Wolken ziehen vorüber (1996)  Juha (1999)  Der Mann ohne Vergangenheit (Mies Vailla Menneisyyttä2002)  Lichter der Vorstadt (Laitakaupungin valot2006)  Le Havre (2011)  Die andere Seite der Hoffnung (Toivon tuolla puolen2017)

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