Todd Haynes

Todd Haynes

  • Amerikanischer Regisseur, geboren 1961 in Los Angeles.

    Todd Haynes war schon seit frühester Jugend von den bildenden Künsten fasziniert; er studierte Kunst und Semiotik an der Brown University. 1987 drehte er mit Barbie-Puppen den Mittellangfilm Superstar: The Karen Carpenter Story. In der Folge befasste er sich weiterhin mit Gender- und Identitätsfragen. 1991 kam Poison ins Kino, sein erster, von Jean Genet inspirierter Spielfilm, der in Sundance den Großen Preis der Jury erhielt. Nach Safe (1995), mit dem Julianne Moore berühmt wurde, erfand er für Velvet Goldmine (1998) eine Art David Bowie aus dessen „Ziggy Stardust“-Phase und drehte schließlich mit Dem Himmel so fern (Far from Heaven, 2002) eine Hommage an Douglas Sirk. 2006 ließ er in I’m Not There sechs verschiedene Schauspieler Bob Dylan darstellen; anschließend führte er Regie bei der Mini-Serie Mildred Pierce (2011) und kehrte 2015 mit Carol zum Kino zurück. Der Film wurde ebenso wie Wonderstruck  (2017) im offiziellen Wettbewerb in Cannes gezeigt.

  • Superstar : The Karen Carpenter Story (1987) – Poison (1991) – Safe (1995) – Velvet Goldmine (1998) – Dem Himmel so fern (Far from Heaven, 2002) – I’m Not There (2006) – Mildred Pierce (série TV) (2011) – Carol (2015) – Wonderstruck (2017) –Vergiftete Wahrheit (Dark Waters, 2020) – The Velvet Underground (2021)

     

     

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