Laurent Cantet

  • Laurent Cantet ist ein französischer Filmregisseur, Drehbuchautor und Kameramann. Cantet begann seine Ausbildung zum Filmemacher am Pariser Institut des hautes études cinématographiques (IDHEC). Sein Debüt als Kurzfilmregisseur feierte er 1994 mit Tous à la manif. Das Werk erhielt im selben Jahr den renommierten Jean-Vigo-Preis.
    Mit Freiwillig verbannt legte Cantet 1997 seinen ersten Spielfilm vor. Den Durchbruch als Regisseur ebnete dem Franzosen aber erst sein zweiter Spielfilm Der Jobkiller (1999). Cantet erhielt für Der Jobkiller den César als bestes Erstlingswerk. Cantets bisher größter Erfolg war Die Klasse (2008). Der fünfte Spielfilm des Regisseurs, eine Sozialstudie über eine Pariser Schulklasse, gewann mit der Goldenen Palme 2008 den Hauptpreis der 61. Filmfestspiele von Cannes.
    Cantets Retour à Ithaque sorgte im Rahmen des Filmfestivals von Havanna im Dezember 2014 für eine Kontroverse, als der auf Kuba gedrehte Film von der Festivalleitung ohne Begründung kurzfristig aus dem Programm genommen wurde. Eine Gruppe kubanischer Filmschaffender protestierte nach Ende des Festivals öffentlich gegen die als Zensur wahrgenommene Maßnahme. Der Spielfilm basiert auf einer Literaturvorlage des Schriftstellers Leonardo Padura. 2018 wurde er in die Academy of Motion Picture Arts and Sciences berufen, die jährlich die Oscars vergibt.

  • 1994: Tous à la manif (Kurzfilm)
    1995: Jeux de plage (Kurzfilm)
    1997: Freiwillig verbannt (Les Sanguinaires)
    1999: Der Jobkiller (Ressources humaines)
    2001: Auszeit (L’Emploi du temps)
    2005: In den Süden (Vers le sud)
    2008: Die Klasse (Entre les murs)
    2012: 7 Tage in Havanna (7 días en la Habana) – Episode „La Fuente“
    2013: Foxfire
    2014: Retour à Ithaque
    2017: L’Atelier

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