Agnieszka Holland

  • Agnieszka Holland ist ein Nachkriegskind und kommt aus einer Familie von polnisch-jüdischen Journalisten und Widerstandskämpfern. Ihr Erbe ist die Grundlage ihrer Beziehung zum Kino als Ort des kollektiven Gedächtnisses des 20. Jahrhunderts. Ihre Anfänge sind stark mit dem jungen mitteleuropäischen Kino verbunden. Während des Prager Frühlings absolviert sie eine Ausbildung an der renommierten Filmakademie (FAMU). Später im Polen der 1970er Jahre arbeitet sie mit Wajda und erarbeitet mit Autoren wie Kieślowski ein "Kino der moralischen Unruhe". Im Jahr 1981 zwingt sie das Kriegsrecht Polens und die politische Situation in das Exil. Danach verfolgt sie eine produktive Karriere im Westen und setzt ihre erzählerischen Obsessionen in historischen und politischen Thrillern ein: von Hitlerjunge Salomon, einer Geschichte der Shoah, der 1992 bei den Golden Globes ausgezeichnet wird, bis hin zu Mr. Jones, einer Untersuchung des ukrainischen Völkermords, der 2019 auf der Berlinale läuft. In den Vereinigten Staaten wendet sie sich dem Autorenfernsehen zu und führt Regie bei Folgen von The Wire, Treme und House of Cards. 

    • Kino : Probeaufnahmen (1977) - Provinzschauspieler (1979) - Fieber (1981) - Bittere Ernte (1985) - Der Priestermord (1988) - Hitlerjunge Salomon (1990)Olivier (1992) - Der geheime Garten (1993) - Total Eclipse - Die Affäre von Rimbaud und Verlaine (1995) - Washington Square (1997) - Das dritte Wunder (1999) - Schuss ins Herz (2001) - Julie Walking Home (2002) - Klang der Stille (2006) - Janosik, Historia prawdziwa  (2009) - In Darkness (2011) - Die Spur (2017) - Mr. Jones (2019) - Charlatan (2020)
    • Fernsehen :  A Girl Like Me : The Gwen Araujo Story (2006) - The Wire (2004 - 2008) - Treme (2010-2011) - The Killing (2011-2012) - Sacrifice (2014) - Rosemary's Baby (2014) - House of Cards (2015)

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