Costa Gavras

  • Franko-griechischer Regisseur, geboren 1933 in Loutra-Iraias (Griechenland).

    Aufgrund des politischen Engagements seines Vaters bekam Costa-Gavras in seiner griechischen Heimat keinen Studienplatz und ging daher nach Paris. Vor seiner Aufnahme am Institut des hautes études cinématographiques (IDHEC) studierte er Literaturwissenschaften an der Sorbonne. Später war er als Assistent von René Clément, Jacques Demy und Jean Becker tätig, bevor er 1965 mit Mord im Fahrpreis inbegriffen (Compartiments tueurs) erstmals Regie bei einem Spielfilm führte. Seine beiden folgenden Filme wurden zu riesigen Erfolgen: Z, 1969 mit dem Oscar für den besten internationalen Film ausgezeichnet, und Das Geständnis (L’Aveu), der auf dem Buch von Artur London über den Prager Slánský-Prozess beruhte. Als Vertreter eines politisch engagierten Kinos setzte er seine Arbeit zwischen Frankreich und den Vereinigten Staaten fort und führte bei etwa fünfzehn Filmen Regie, darunter Sondertribunal - Jeder kämpft für sich allein (Section spéciale), Vermisst (Missing, Goldene Palme und Preis als bester Darsteller für Jack Lemmon in Cannes 1982), Hanna K, Music Box, Der Stellvertreter (Amen), Die Axt (Le Couperet) und Le Capital. Er ist seit 2007 Präsident der Cinémathèque française..

  • 1965: Mord im Fahrpreis inbegriffen (Compartiment tueurs)
    1966: Ein Mann zuviel (Un homme de trop)
    1969: Z
    1970: Das Geständnis (L’Aveu)
    1972: Der unsichtbare Aufstand (État de siège)
    1975: Sondertribunal – Jeder kämpft für sich allein (Section spéciale)
    1979: Die Liebe einer Frau (Clair de femme)
    1982: Vermißt (Missing)
    1983: Hanna K.
    1986: Ehrbare Ganoven (Conseil de famille)
    1988: Verraten (Betrayed)
    1989: Music Box – Die ganze Wahrheit
    1993: Die kleine Apokalypse (La Petite Apocalypse)
    1997: Mad City
    2002: Der Stellvertreter (Amen.)
    2005: Die Axt (Le Couperet)
    2009: Eden is West (Eden à l’ouest)
    2012: Le Capital

Their list of films

    Bonus exclusive content

    Close